| Newsletter Juni 2006 | ||||||||||||
| Editorial | ||||||||||||
| Liebe Leserin, lieber Leser, in einem früheren Newsletter hatte ich Ihnen mit der Maxime "Die Erwartungen unserer Kunden noch zu übertreffen" die Methodik unseres Client Reviews vorgestellt. Durch die Kundenbefragung wollen wir den Abstand zwischen Wunsch und Wahrheit analysieren, um die Zufriedenheit mit unseren Leistungen systematisch zu erfassen. Unsere Kundengespräche geben uns immer auch Aufschluss darüber, welche Erwartungen zukünftig mit Outsourcingstrategien an externe Engineeringdienstleister verbunden sind. Dabei geht es vor allem um Ingenieurleistungen in direkter Zusammenarbeit mit den Produktionsbetrieben, wie z.B. Unterhaltsplanung oder Um- und Neubauten in bzw. an bestehenden Produktionseinheiten über alle Gewerke.
Diese Aufgabenstellungen erfordern gründliche Kenntnisse der Standortstrukturen, die bis anhin nur bei den Ingenieurabteilungen des Kunden vorhanden waren. Heute erhöht der Abbau der internen Ressourcen auch hier den Druck zum Outsourcing, sogar bis in die Kernbereiche hinein. Wenn sich ein auszulagerndes Arbeitsgebiet, im Gegensatz zu Infrastruktur- und Gebäudedienstleistungen, direkt am "Nerv" der Produktion befindet, sind die Erwartungen unserer Kunden besonders hoch. Es werden nicht nur fundierte Kenntnisse aus der klassischen Ingenieurfakultät erwartet, sondern insbesondere auch Erfahrungen im Projekt- und Konstruktionsmanagement bis hin zur Inbetriebnahme. Die Planung und das Management von zyklischen Revisionsprogrammen gehören ebenfalls dazu. Chemgineering ist es gelungen, in diesem anspruchsvollen Dienstleistungsbereich des Process-Facility-Managements Fuss zu fassen. Mit einigen renommierten Kunden im Pharma- und Feinchemikalienbereich haben wir so genannte Allianz- oder Rahmenverträge abgeschlossen bzw. abschlussfertig vorbereitet. Der Umfang dieser Allianzen ist unterschiedlich: Die externen Leistungen erstrecken sich vom reinen Design-Engineering bis zur umfassenden Ingenieurdienstleistung für den Prozess- und Infrastrukturbereich, ohne Ressourcen auf der Seite des Kunden. In diesem Fall gehört zu unserem Part auch die Beschaffung von Anlagen und die Beauftragung von Subunternehmern. Der enge Kontakt, die kurzen Wege zwischen den Allianzpartnern sind ein wichtiger Faktor bei unserem Bemühen, die Erwartungen unserer Kunden noch zu übertreffen. Wir sehen gute Chancen, diesen sensiblen Dienstleistungssektor erfolgreich weiter ausbauen zu können und stehen Ihnen gerne als kompetenter Berater zur Seite. Diskutieren Sie das Thema des Process-Facility-Managements im Vorfeld von Outsourcing-Entscheidungen mit uns und machen Sie sich unsere vielfältigen Erfahrungen zunutze.
Freundlich grüsst Sie Ihr
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| Unsere Themen im Juni | ||||||||||||
| Compliance Consulting Lieferantenqualifizierung in Asien am Beispiel Indien
Portfolio
Biotechnologie
Anlagenplanung
Information Systems
Messen und Veranstaltungen
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| Massgeschneidertes Standort- und Gebäudekonzept
für den Pharmamittelstand Neue Solida-Produktion bei der Temmler Pharma |
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| Im Herbst letzten Jahres hat die Temmler Pharma GmbH & Co. KG in Marburg
ihr neues Produktionsgebäude nach nur 15-monatiger Bauzeit in Betrieb genommen. Chemgineering zeichnete dabei für die Generalplanung verantwortlich.
Die kundenspezifischen Anforderungen voll erfüllt Aufgrund dieser sehr spezifischen Unternehmensstrategie wurde schnell klar, dass ein passendes Standortkonzept für Temmler Pharma sowohl vielseitig als auch flexibel zu gestalten war. Es musste den vielfältigen vorhandenen Anforderungen genügen, gleichzeitig aber auch auf kurzfristige Änderungen reagieren können.
Mit der Beratung fing alles an
Der Neubau als Lösung .
. und die Umsetzung Während der Bauzeit musste die Produktion nie komplett unterbrochen werden. Das Ergebnis ist heute eine moderne Produktionsstätte, die sämtlichen GMP-Anforderungen der EU und der FDA genügt und Temmler Pharma nicht nur heute die notwendige Produktionskapazität nach modernstem Standard bietet. Durch das flexible Raumkonzept ist auch die Erweiterung der Produktionskapazitäten durch den Einbau neuer Prozessmaschinen ohne nennenswerte Unterbrüche der Produktion möglich.
Das Fazit Die offene, kreative Atmosphäre während der Planungsphase sowie die gute Kommunikation zwischen Auftraggeber und Planer sorgten für effizientes Arbeiten und nachhaltige Lösungen. So konnten sowohl die Kenntnis der internen Abläufe auf Kundenseite als auch die Erfahrungen von Chemgineering im Hinblick auf Machbarkeit und Umsetzungsprocedere solcher Vorhaben in das Projekt einfliessen und zu einem gelungenen Ergebnis führen.
Tim Walter
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| Viel Wasser ist den Ganges hinuntergeflossen . Lieferantenqualifizierung in Asien am Beispiel Indien |
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| . seitdem wir Ihnen das erste Mal (im Newsletter vom August 2003) von unseren Aktivitäten rund um die internationale Lieferantenqualifizierung berichteten. Heute erfahren Sie mehr über unsere Erfahrungen der letzten drei Jahre und die Tendenzen in Asien. Wir können uns dabei auf eine Vielzahl an API-Audits berufen, die wir dort für verschiedene pharmazeutische Hersteller durchgeführt haben.
Die Situation vor Ort
Lagerung
Umfeld
Change Management
Qualitätsmanagement Out-of-Specification-Fälle treten überraschend selten auf! Entsprechende Regelungen (SOPs) existieren, da sie immer wieder von Inspektoren nachgefragt werden. Wiederaufarbeitung und Rückgewinnung wird offiziell nicht oder nur ganz selten betrieben. Daten der letzten zwei Jahre sind nur sehr eingeschränkt verfügbar. Die zur Vorlage kommenden Annual Product Reviews (APR) weisen in aller Regel sehr stabile Produkte nach, die Qualität der Datenbasis hierfür ist jedoch sehr heterogen. Dem entsprechen auch die verfügbaren Daten für das Complaints Management. Eine standardisierte Aussage ist "No complaints during the last five years". Unvorstellbar.
Fazit
Frank Studt
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| Chemgineering Referenzen zeigen Vielseitigkeit und Internationalität Der Jahresbericht 2005 kann jetzt bestellt werden |
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![]() Pünktlich zur Achema in Frankfurt am Main konnten wir unseren Jahresbericht 2005 vorlegen. Auch für ihn gilt unsere Devise: "Genau hinschauen. Mehr entdecken." Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Exemplar zu. Wie breit mittlerweile unser Leistungsspektrum geworden ist, in wie vielen internationalen Pharma- und Biotechmärkten die Chemgineering Gruppe Projekte realisiert, soll Ihnen an dieser Stelle ein kleiner Auszug aus unserer aktuellen Referenzliste wiedergeben.
Aus den branchenüblichen Geheimhaltungsgründen nennen wir weder Auftraggeber noch die genauen Standorte.
Markus Meier
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| Wie man die Übersicht über die Validität der Computersysteme behält Ein Bericht aus einem international stark expandierenden Pharmaunternehmen |
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| Ein schnell wachsendes Pharmaunternehmen muss auch intern das Tempo der Veränderungen und wachsenden Anforderungen wie z.B. an die eingesetzten Computersysteme in den Griff bekommen. Sonst ist man nicht vor unangenehmen Überraschungen gefeit. Neben dem Risiko, das bei der Nichteinhaltung regulatorischer Vorgaben mit den bekannten Konsequenzen droht ("compliance risk"), kann es dabei auch um einen unter Umständen hohen finanziellen Schaden beim Unterbruch bestimmter geschäftskritischer Systeme gehen.
Vernetztes Arbeiten weltweit wird erst durch den Einsatz moderner Softwareapplikationen möglich. Man denke zum Beispiel an Systeme, die Aber auch lokal arbeitende Systeme wie HPLC's (high-performance liquid chromatography), andere Laborgeräte und Maschinensteuerungen werden mit Computern betrieben und fallen unter die behördlichen Anforderungen der Computervalidierung. Diese Computersysteme "leben" - sie verändern sich durch Updates, neue Applikationen oder auch nur Versionswechsel der Betriebssysteme, auf denen die Systeme laufen. Alles in allem wird schnell eine unüberschaubare Komplexität an Systemen erreicht. Es sind nicht zuletzt die geografischen Distanzen, die es kaum noch möglich machen, die Übersicht zu behalten - vor allem dann, wenn eine kleinere Änderung an einem Ort eine entscheidende, aber nicht offensichtliche Änderung an einer anderen Stelle zur Folge hat.
Systeme global im Griff SyCoMor wird nun folgende Aufgaben unterstützen:
. Eine einheitliche Vorgehensweise zur Qualitätssicherung einführen und Den Nutzerkreis der webbasierten Applikation stellt die folgende Abbildung dar.
Die Informationen über die eingetragenen Computersysteme lassen sich von den verschiedensten Abteilungen mit ihren spezifischen Fragestellungen nutzen. Das Einstiegsmenu gibt einen sofortigen Überblick über die Anzahl und den eingeschätzten Compliancestatus der eingesetzten Systeme und dem damit verbundenen "Gesamt-Restrisiko der Unternehmung", nicht kunden- und behördenkonform zu sein. Die hier zusammengefassten Ergebnisse, die sich bis ins Detail offen legen lassen, basieren auf den Angaben in den "eingebauten" Fragebögen:
. nach der GxP-Relevanz (Muss dieses System validiert werden?) Abweichungen von der Norm behördlicher Vorschriften ("Not compliant") werden systematisch festgestellt, Vorschläge und Zeitplan zu deren Behebung systematisch verfolgt (Remediation Plan). Auch Änderungen in unternehmensweiten Richtlinien zur Computervalidierung oder Änderungen in den behördlichen Anforderungen können transparent, einheitlich und damit Kosten sparend gemanagt werden.
Gute Figur machen beim Audit Das "Go Live" der neuen Applikation hat sich reibungslos vollzogen und die ersten positiven Feedbacks der Nutzer liegen vor. Mit grosser Zuversicht werden die Detailarbeiten fortgesetzt und alle Systeme der Unternehmung registriert und eingeschätzt, alle Compliance-Anforderungen werden nunmehr zentral gesteuert.
Dr. Rudolf Frank
Dr. Hans-Günter Scheurell
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| Biotech-Start-up meets GMP Auf dem Weg vom forschungsorientierten zum produktorientierten Unternehmen |
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| Die Entwicklung eines erfolgreichen Arzneimittels ist das Ziel vieler Start-up-Unternehmer aus der Life-Science-Branche. Nach einer mehrjährigen Entwicklungsarbeit im Labor, die im Erfolgsfall mit der Identifikation eines potenziellen Wirkstoffkandidaten endet, ist eine intensive klinische Prüfung gefordert - eine Phase, in der wissenschaftsgetriebene Start-up-Unternehmen häufig erstmals mit dem hochregulierten Pharma-Umfeld konfrontiert werden. Klinische Prüfmuster müssen unter validierten GMP-Bedingungen mit definierter Qualität hergestellt werden. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind ebenfalls exakt zu dokumentieren. Dieser erste Schritt des Start-up-Unternehmens in Richtung Vermarktung bringt sehr komplexe Aufgaben mit sich. Das Management wird mit neuen Anforderungen konfrontiert, die im reinen Forschungsumfeld keine Rolle spielen.
Informationspflicht ist zu erfüllen
(21CFR312.23(a)(7); Guidance for Industry: Content and Format of Investigational New Drug Applications (INDs) for Phase1 Studies of Drugs, Including Well-Characterized Therapeutic Biotechnology-Derived Products) Während für präklinische Prüfmuster die Äquivalenz zum späteren GMP-Material noch nicht nachgewiesen werden muss, ist die Validierung der analytischen Prüfverfahren für Gehalt und Aktivität des Wirkstoffkandidaten für Phase-I-Material eine Voraussetzung. Der Herstellprozess, der während der Phase-II-Studien noch einer Optimierung und einer Massstabsvergrösserung vom Labor in den Pilot-Massstab unterliegt, muss für die Produktion von Phase-III-Material in einem qualifizierten Umfeld ablaufen und vollständig validiert sein. Auch wenn die FDA im Januar 2006 die Anforderungen für Phase-I-Materialien erleichtert hat, sind für viele Start-up-Unternehmen diese Hürden nur mit Partnern aus der Industrie und unter Einsatz von externen Beratern zu nehmen.
Chemgineering begleitet den Markteintritt Chemgineering hat in den vergangenen Monaten verschiedene Start-up-Unternehmen auf dem Weg aus der Forschung hin zu einem zugelassenen Wirkstoff beraten. Kooperationsverträge, die diese Start-ups mit etablierten Pharmaunternehmen haben, vergrössern den finanziellen Spielraum der forschungsorientierten Start-ups und machen auf der anderen Seite das Risiko für die Pharmaindustrie kalkulierbar. Aus Sicht der Start-ups sind Kostenminimierung und effizienter Einsatz der begrenzten Mittel wichtige Erfolgsfaktoren.
Gründliches cGMP-Fachwissen wird aufgebaut Die Schulungsschwerpunkte orientieren sich am Wissensstand der jeweiligen Firmen, den spezifischen Prozessanforderungen sowie den Forderungen der gesetzlichen Auflagen. Den verantwortlichen Forschungsleitern, die in den ersten Jahren nach der Unternehmensgründung im Labor eine erfolgreiche Entwicklung begleitet haben, fällt dabei häufig eine wichtige Rolle beim Transfer des Prozesses in den nächst grösseren Produktionsmassstab zu. Die Verantwortung für produktionsseitige Qualitätsfragen gehört ebenfalls dazu.
Vom Start-up zum Standing als Pharmapartner Die erfolgreiche Begleitung dieser spannenden Übergangsphase erfordert ein hohes Mass an Expertise und ein intensives persönliches Engagement - Fähigkeiten, die unser Team bereits bei verschiedenen Kunden unter Beweis stellen konnte.
Dr. Jan Carsten Hempel
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| Das Chemgineering Büro in Wien und seine neuen Aufgaben Erfolgreiche Erschliessung des südosteuropäischen Marktes |
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![]() Als wir zu Jahresbeginn 1996 die Chemgineering Tochtergesellschaften in der Schweiz und kurz darauf in Deutschland eröffneten, stand sehr bald auch ein Unternehmenssitz in Österreich zur Diskussion. Uns war zwar klar, dass der Markt in Österreich gegenüber Deutschland und der Schweiz begrenzt ist. Für das strategische Konzept aber, ein führendes Planungs- und Beratungsunternehmen in den deutschsprachigen Ländern Europas zu werden, war die Gründung der Chemgineering Planung GmbH (CPG) absolut notwendig. Unter dieser Prämisse bauten wir also eine kleine, aber sehr feine Firma in Österreich auf. Von Anfang an legten wir grossen Wert auf eine enge Zusammenarbeit der Schwestergesellschaften untereinander. Einerseits konnte man von den Erfahrungen in den anderen Ländern profitieren, andererseits die Vorteile des Austauschens von Mitarbeitern auf diversen Projekten für alle Seiten nutzen. Und dieses Konzept ging auf, auch die "kleine Tochter" CPG war über etliche Jahre sehr erfolgreich. Mit dem Standort Linz als Sitz der Gesellschaft und den Projektbüros in Kundl und Wien betreuten wir unsere Kunden in Österreich flächendeckend. Da sich der Schwerpunkt der Pharmain-dustrie im Laufe der Jahre eindeutig nach Wien verlegt hat, haben wir im Jahr 2005 die ursprüngliche Zentrale im Chemiepark Linz zu Gunsten von Wien als Firmensitz aufgegeben. In der Hauptstadt etablierte sich zudem der grösste Biotech Cluster Österreichs. Und unsere Mitarbeiter siedelten nicht ungern von Linz nach Wien um, schliesslich ist für sie der Standort Wien ebenfalls sehr attraktiv. Unser jetzt grösseres Büro im 23. Bezirk weihten wir mit einem Seminarabend für Kunden am 22. September 2005 ein.
Strategische Erschliessung neuer Märkte mit Uhde Die Kooperation mit Uhde hat die Möglichkeiten der Chemgineering Gruppe mehrfach vergrössert:
. Zusätzlich zur überwiegenden Bearbeitung der heimischen Märkte nutzen wir Daneben betreiben wir das Stammgeschäft der Chemgineering Gruppe in verstärktem Masse.
Ausbau der guten Kontakte in Südosteuropa Diesem Projekt folgten Aufträge in Ungarn, Slowenien, Rumänien, Serbien, Bulgarien, Makedonien, Griechenland und der Türkei, die alle erfolgreich durch die Gruppe abgewickelt wurden. Chemgineering hat mittlerweile Kontakte zu über 80 Unternehmen aufgebaut. Für die neuen Herausforderungen bringen das Management und die Mitarbeiter neben jahrelanger Erfahrung im Pharma-, Biotech-, Beratungs- und Planungsgeschäft auch die notwendige Flexibilität und Einsatzbereitschaft mit. Parallel zum forcierten Marktaufbau geht ein Ausbau unserer Personalressourcen einher. Besonders die Engineering- und Projektabwicklungskapazitäten werden wir in den nächsten Monaten wesentlich verstärken.
Wien als Kompetenzzentrum So ist Österreich seit einigen Jahren einer der bedeutendsten Investoren in den osteuropäischen Reformmärkten, österreichische Banken helfen mit günstigen Krediten den örtlichen Unternehmen und österreichische Firmen haben in den letzten Jahren viele Unternehmen in diesen Ländern gekauft, sich daran beteiligt oder neue gegründet. Darüber hinaus geniessen österreichische Unternehmen, die sich in dieser Region engagieren, eine grosse Unterstützung der österreichischen Wirtschaftskammer (WKO), die in den meisten Ländern Südosteuropas Aussenstellen unterhält. Bereits vor einiger Zeit hat die Chemgineering Planung GmbH begonnen, die wirtschaftspolitischen Chancen der EU-Osterweiterung zu nutzen. Es wurde unter anderem gemeinsam mit der AWO (Aussenwirtschaft Österreich, die Vertretung der Wirtschaftskammer im Ausland) für Serbien und Montenegro in Belgrad eine Seminarveranstaltung unter dem Titel: "Current GMP Issues" and "Financing Options" organisiert und durchgeführt. Den Vortrag "Financing Options" hielt ein Vertreter der Raiffeisenbank International, den wir unter Mithilfe der AWO als Gastredner gewinnen konnten. Mit einer ähnlichen Veranstaltung wurde Chemgineering bereits Ende März 2006 in Budapest der ungarischen Pharmaindustrie vorgestellt; wir erhielten darauf eine sehr lebhafte Resonanz. Weitere Seminare in Kroatien, Bulgarien, Rumänien und Makedonien sind geplant.
Dr. Armin Mayer
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| Drei Varianten zur Realisierung einer Pilotanlage Konzeptstudie für die Produktion hochaktiver Wirkstoffe vorgelegt |
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| Innovative Trends in der pharmazeutischen Industrie fordern die Intelligenz und Kreativität von Technologieberatern stets aufs Neue. Eines der aktuellen Themen ist die Herstellung steriler Arzneimittel mit neuen hochaktiven Wirkstoffen oder Impfstoffen.
Integration einer Pilotanlage in ein bestehendes Produktionsgebäude Von einem Pharmaunternehmen in Deutschland erhielt Chemgineering den Auftrag zu evaluieren, wie ein Technikumsbereich zur Herstellung steriler Darreichungsformen im Pilot-Massstab auf einer bestehenden Fläche zu errichten ist. Folgende Vorgaben waren dabei zu erfüllen:
. Herstellung klinischer Prüfmuster und kleinerer kommerzieller Chargen Eine hohe Flexibilität der Pilotanlage hinsichtlich der Primärverpackung und der Batchgrösse war ebenso gefordert wie die Möglichkeit, in bestehenden Räumlichkeiten die speziellen Auflagen für hochaktive Wirkstoffe (Lüftung, Dekontamination etc.) umzusetzen. Neben gefriergetrockneten Produkten war auch die Herstellung von Flüssigformulierungen zu berücksichtigen und die thermische Sterilisation von nicht gefriergetrockneten flüssigen Produkten mittels Autoklav.
Die Projektierung der Anlagen zur Herstellung und Abfüllung von "Highly Potent Drugs" verlangt hochsensibles Handling und spezifisches Know-how. Denn zusätzlich zu den klassischen cGMP-Anforderungen an die aseptische Herstellung und Abfüllung sind auch Auflagen zum Personenschutz zu beachten. Diese beiden Anforderungen - maximaler Schutz des Produktes und maximaler Schutz bei der Bedienung - führen in der Umsetzung zum Teil zu konträren Anforderungen, so zum Beispiel hinsichtlich der Druckzonen. Chemgineering hat die Erfahrung, wie solche kniffligen Aufgaben zu lösen sind. Bei der Planung des sterilen Herstell- und Abfüllbereiches waren die folgenden Rahmenbedingungen zwingend einzuhalten:
. Ausschluss von Kreuz-Kontaminationen
Komplexe Planungsziele in drei Wochen sicher erreicht Chemgineering beherrschte auch bei diesem Projekt die Gratwanderung zwischen absolut sicherem Produktions- und Konfektionierungsprozess auf der einen Seite und kostenoptimierten Lösungen auf der anderen Seite. Ein klar strukturiertes Vorgehen in Verbindung mit einer sehr detaillierten Prozessanalyse führte in der extrem kurzen Zeit von nur drei Wochen zum gewünschten Ergebnis. Im Rahmen der Studie stellten wir drei Layoutvarianten mit integriertem Materialfluss, Personalfluss und einer detaillierten Kostenaufschlüsselung vor. Folgende Varianten können in die bestehende Fläche integriert werden:
a) Pilotanlage zur Abfüllung in Vials und Spritzen, jedoch ohne Die Studie haben wir in der vorgegebenen Zeit durchgeführt und präsentiert. Unsere Darstellung der realisierbaren Möglichkeiten mit der jeweiligen Bewertung ihrer Wirtschaftlichkeit dient unserem Auftraggeber nun als wesentliches Basisdokument für den weiteren Entscheidungsprozess.
Stephan Reuter
Dr. Walter Küng
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| Ein Paradigmen-Wechsel in der Unternehmens-IT steht an. Auch für Pharma-Unternehmen! SOA: Serviceorientierte Architektur. Teil 1 |
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| "SOA sprengt Beton-Anwendungen": so lautete die Schlagzeile in der Beilage zur SOA-Initiative der Computerwoche vom 17. Februar 2006. Wenn man der IT-Fachpresse glauben schenken darf, dann steht der Unternehmens-Informationstechnologie (IT) ein Paradigmen-Wechsel ins Haus, wie es nur die Einführung der Client-Server-Technologie vergleichbar ausgelöst hat. Das Konzept, Anwendungen in steuernde Programme (Service-Verbraucher) und allgemein verwendbare fachliche oder technische Funktionen über automatische Programme (Services) aufzuteilen, scheint nicht so neu. Dass Geschäftsprozesse und deren flexible Anpassung im Zentrum des Interesses stehen, ist allerdings neu. Diesen Veränderungen werden sich auch die pharmazeutische und chemische Industrie nicht entziehen können. Im 1. Teil dieses Artikels werden wir die technischen Aspekte erläutern, während die Auswirkungen im regulatorischen Umfeld in der nächsten Newsletter-Ausgabe diskutiert werden.
Das Ende kostspieliger Zusatzprogrammierungen?
Historisch gewachsene Systeme hinterfragen
Harmonische Architektur statt heterogener IT-Landschaft
. Strategische Planung Die Wiederverwendung der einmal entwickelten Services in neuen Zusammenhängen für neue Prozesse ist erklärtes Ziel, um Entwicklungskosten zu sparen. Jeder Service muss als "Black-Box" verwendet werden können. Daher müssen die Schnittstellen der Services eine hohe Stabilität aufweisen und der Benutzer muss die Bedeutung und den Nutzen der Services erkennen (Dokumentation, Präsentation). Für die Verwaltung und Kopplung der Services sind eigene, neue Software-Tools notwendig (z.B. IBM-WebMethods, SAP-Netweaver, Oracle-Fusion u. a.).
Think big - Start small Die Unternehmen des regulierten Marktes unterliegen ebenfalls den einschneidenden Veränderungen ihrer IT. Bei der Einführung von SOA sind folgende, kritische Erfolgsfaktoren zu beachten:
. Das TOP-Management muss SOA als Voraussetzung für Prozessoptimierung Welche Auswirkungen diese neuen, offeneren Architekturen auf die Validierungsaufgaben in einem Unternehmen des regulierten Marktes haben, wollen wir im 2. Teil dieses Artikels diskutieren.
Dr. Thomas Karlewski
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| Erfolg auf der Achema 2006 | ||||||||||||
![]() Wer genau hinschaute, konnte vom 15. bis 19. Mai 2006 mehr entdecken auf dem Chemgineering Stand in Halle 9.1 der Messe Frankfurt: Das erweiterte Leistungsspektrum für die lokalen und internationalen Märkte - wie zum Beispiel unsere aktuellen (Vortrags-) Themen in der industriellen Biotechnologie. Oder, auf mehreren Monitoren, die jüngsten Stellenangebote für Fachleute. Und schliesslich ganz erstaunliche Insekten, die sich als "Wandelnde Blätter" fast unsichtbar machten zwischen den Brombeerblättern im Terrarium. Besondere Aufmerksamkeit bewiesen auch die Teilnehmer an unserem Wettbewerb "Chemgineering kennen und Hightech gewinnen", den wir auf der Messe und zeitgleich auf unserer Webseite ausgeschrieben hatten. Wir freuen uns über das grosse Interesse der vielen Besucher auf unserem Stand, über die guten, anregenden Gespräche mit internationalen Gästen, mit unseren lang-jährigen und neuen Kunden und mit potenziellen Bewerbern. Die Präsenz auf der Achema hat sich wieder einmal rundum gelohnt!
Markus Meier
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| Versteinerte Technik - Kunst auf dem Messestand | ||||||||||||
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Peter Bernhard ist ein erfahrener Ingenieur und seit 1999 hauptberuflich Künstler. In diesem Jahr stellte er seine steinernen Skulpturen auf der Achema aus, auch
auf dem Chemgineering Messestand. Wir fragten ihn:
Ingenieur und Künstler - ist das nicht ein Widerspruch?
Was steckt hinter diesem Konzept der "kunstvollen" Alterung?
Die firmenspezifisch entwickelten Werke von Peter Bernhard haben ihren Bezug in Produkten und Visionen der Auftraggeber: Integriert in den Eingangsbereich von Firmen, sind sie Symbol einer technisch innovativen Unternehmenskultur, die auf Dauerhaftigkeit setzt. Weitere Informationen sind zu finden unter www.peter-bernhard.ch |
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