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| Sterilabfüllung nach Mass Die Generalplanung parenteraler Abfüllanlagen termin- und behördengerecht meistern |
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Die Merz Group Services GmbH plante eine strategische Kapazitätserweiterung: Das auf einem Botulinum Neurotoxin basierende Präparat Xeomin® sollte in einer neuen Produktionsstätte für die weltweite Versorgung steril abgefüllt werden. Die Anlage sollte auf dem Gelände des Pharma-Parks in Dessau errichtet werden, in unmittelbarer Nachbarschaft zur bereits bestehenden biotechnologischen Wirkstoff- produktion. Richtungsweisend waren die cGMP-Anforderungen von EU und FDA.
Chemgineering wurde mit der Generalplanung des Projektes beauftragt. Das bedeutete die Bearbeitung aller zur erfolgreichen Abwicklung des Projektes notwendigen Gewerke – angefangen bei Projektmanagement über Prozesstechnik, Bau- und Architektur, EMSR/Automation, Medienversorgung, Lüftung/TGA, Einkauf/ Innovation vom Feinsten Knifflige Zusätze: Das Produktionslayout sollte gewährleisten, dass alle relevanten Produktionsbereiche durch Besucher oder Behördenvertreter einsichtbar sind.
Termingefühl ist entscheidend Sehr frühzeitig suchten wir den Kontakt zu den Lieferanten von Abfüllsystemen, um die herausfordernden Technologien zu fixieren und letztendlich die langen Die Planung der anderen Gewerke erfolgte parallel zur Prozessplanung und war abgestimmt auf die festen Liefertermine der Systeme mit langen Lieferzeiten. So erreichten wir, dass zur Installation der Abfüllsysteme sowohl die gebäudetechnischen Voraussetzungen als auch die Anbindung an die Infrastruktur gewährleistet werden konnten.
Da Vinci lässt grüssen: Auch Zeichnen will bei der Generalplanung gelernt sein.
Punktlandung in Sicht Es wäre vermessen, von einem reibungsfreien oder gar problemlosen Projekt zu sprechen. Alle bisherigen Erfolge, die berechtigterweise die Prognose eines Gesamterfolges zulassen, wurden hart erarbeitet. Wie bei jedem Projekt gab es unvorhergesehene Situationen, Verzögerungen und zu revidierende Entscheidungen. Bewältigt haben wir diese Herausforderungen nur durch das optimale Zusammenspiel der Projektteams von Merz, Chemgineering und der beteiligten Lieferanten. Know-how, Engagement, Kooperation sowie die Fokussierung auf die Projektziele sind die wesentlichen Garanten für das bisher Erreichte. Noch ist das Projekt nicht beendet: Erst mit erfolgreichem Abschluss der Funktionsqualifizierung (OQ) ist eine weitere Etappe gewonnen. Und dann folgt die entscheidende behördliche Abnahme durch die FDA. Voraussichtlich im August dieses Jahres wird die Anlage an die Betreiber übergeben. Wir sind auf dem richtigen Weg.
Andreas Baumgardt |
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