Newsletter 02-08 Inhaltsübersicht
   
Heute entscheiden was morgen wichtig ist
Wie Geschäftsprozessmanagement den Unternehmenserfolg beeinflusst
   
 

In den letzten Jahren hat Prozessmanagement und die damit verbundene Geschäftsprozessoptimierung enorm an Bedeutung gewonnen. Zu diesem Ergebnis kommt unter anderem eine Studie der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Zusammenarbeit mit dem Kölner Kompetenzzentrum für Geschäftsmanagement. Drei Viertel der hier befragten Unternehmen erachten Geschäftsprozessmanagement für ihr Unternehmen als sehr wichtig (im Vorjahr war es erst die Hälfte), knapp ein Viertel hält dieses Modell für wichtig. Zukünftig wird dieses Optimierungsmodell noch mehr an Bedeutung gewinnen, wie 77,4 Prozent der befragten Unternehmen angaben. Aus Unternehmenssicht wird Geschäftsprozessmanagement also eine Schlüsselmethode für den unternehmerischen Erfolg darstellen.

Wer nichts ändert, bleibt zurück
Die zunehmende Globalisierung, kürzer werdende Produktlebenszyklen, Auslaufen von Patenten und der durch Wettbewerb erzwungene Druck, Kosten zu senken, treiben Unternehmen zu flexiblen und handlungsfähigen Strukturen. Auch die Pharma-Industrie sieht sich heute mit diesen Herausforderungen konfrontiert. Erschwerend kommen hier die Preiskontrolle seitens der Gesundheitsbehörden und massive Patentausläufe in den nächsten Jahren hinzu. Unternehmen müssen sich die Frage stellen, mit welchen Strategien sie diese Herausforderungen meistern können. Eine Anpassung der Organisationsstrukturen an die sich ändernden Rahmenbedingungen ist hierbei unausweichlich. Nimmt sich die Pharma-Industrie ein Beispiel an anderen Industriezweigen, so wäre Outsourcing eine Möglichkeit dem Preisdruck auszuweichen. In der Realität hat sich jedoch gezeigt, dass sich – gerade bei qualitätssensiblen und aufwändigen Produktionsverfahren – an kostengünstigeren Standorten nur schwer die gleiche Qualität und Produktivität erreichen lässt. Diese Erkenntnis hat beispielsweise die Automobilindustrie dazu bewegt, Kernkompetenzen wieder zurück in die eigenen Produktionshallen zu holen.

Auch die Inspektionsergebnisse bei Wirkstoffherstellern in Fernost, die Mängel
in nahezu allen GMP-Bereichen bis hin zu Verschleierungsversuchen bekannter
Abweichungen zum Vorschein brachten, stellen eine Produktionsverlagerung aus Kostengründen in Frage. Unsere Erfahrungen zeigen, dass in den Unternehmen selbst noch genügend Spielraum für Produktivitätssteigerungen liegt. Geschäftsprozessmanagement mit dem Ziel der Prozessoptimierung ist an dieser Stelle der Lösungsansatz, den die Chemgineering Business Designer anbieten.

Geschäftsprozessmanagement

Vorteile durch Geschäftsprozessmanagement sowie deren prozentuale Steigerung gegenüber der Ausgangssituation.

 

Schritt für Schritt zu mehr Effizienz
Wir gehen dabei ähnlich den Phasen- oder Life-Cycle-Modellen vor, welche
bereits seit längerem zur systematischen Strukturierung komplexer Entwicklungsvorhaben eingesetzt werden. Ausgangspunkt ist die Erhebung und
Modellierung der bestehenden Geschäftsprozessmodelle. Im nächsten Schritt
erfolgt eine Prozessanalyse anhand der Kernfrage: Wie ist der Beitrag der Geschäftsprozesse zur Erfüllung der aus der Geschäftsstrategie abgeleiteten Prozessziele? So werden bereits während des Modellierens gemeinsam mit den Prozessbeteiligten unproduktive oder überflüssige Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen identifiziert.

Gerade in Unternehmen mit einer funktionsorientierten Organisationsstruktur beobachten wir häufig eine isolierte Betrachtungsweise einzelner betriebswirtschaftlicher, jedoch logisch inhaltlich eng miteinander verknüpfter Funktionen. Oft werden Kommunikation und Koordination zwischen einzelnen Funktionsbereichen infolge vieler Interdependenzen und Schnittstellen erschwert. Dies führt dazu, dass einzelne Aktivitäten eines Unternehmensbereiches zwar zielorientiert, aber nicht im Sinne einer optimalen Gesamtabwicklung ausgeführt werden.

Die Geschäftsprozessanalyse kann Rückwirkungen auf die zunächst vorgegebene Geschäftsstrategie des Unternehmens haben. Das wiederum beeinflusst die nun folgende Gestaltung und Restrukturierung der Geschäftsprozesse. In diesem Schritt werden die Prozesse hinsichtlich der Zielvorgaben der Geschäftsstrategie angepasst und als Soll-Geschäftsprozessmodelle mit den entsprechenden Massnahmen zur Umsetzung formal beschrieben. Schliesslich geht es an die Umsetzung im Firmenalltag. Nach der Prozessumgestaltung kann über einen Vorher-Nachher-Vergleich relevanter Kenngrössen der Erfolg einer Massnahme konkret gemessen werden.

Ihr Mehrwert
Wollen auch Sie Ihre Prozesse optimieren und mit kürzeren Durchlaufzeiten, gefallenen Prozesskosten, gesteigerter Qualität und höherer Kundenzufriedenheit ihre unternehmerische Zukunft sichern? Dann nutzen auch Sie unsere, in der gesamten Life-Sciences-Branche gesammelten Erfahrungen!

 

Mathias Schultz
Michael Bodenteich

   

 
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