| Newsletter November 2006 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Editorial | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liebe Leserin, lieber Leser, in diesem Jahr verspüren wir endlich den lang ersehnten Aufschwung in der Pharma- branche: Die Zahl der Auftragseingänge in Deutschland und in Österreich hat zugenommen, die Auftragslage in der Schweiz ist unverändert gut. Im Volksmund heisst es: "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten." Letzteres trifft für uns glücklicherweise nur in geringem Masse zu. Unser Team ist hoch motiviert und schätzt die Herausforderungen, die ein gut laufendes Geschäft mit sich bringt. Dies erlaubt uns unter anderem, die schon länger gehegten Expansionspläne umzusetzen. So wechselte kürzlich einer unserer jüngeren Mitarbeiter mit grosser Begeisterung nach Südafrika, um dort unter der Flagge "Uhde plus Chemgineering" den Pharmamarkt aufzubauen. Sollten Sie sich fragen, weshalb gerade dieses Land ausgewählt wurde, fällt die Antwort leicht: Der Uhde-Manager vor Ort erkannte einen Markt mit grossem Potenzial und wusste die richtigen Fachleute zu rekrutieren. Nach gründlicher Vorbereitung auf die neuen Aufgaben zog Siegbert Weber, bis dato Engineering-Führungskraft in der Schweiz, gemeinsam mit seiner Ehefrau nach Johannesburg. Welche Chancen der Markt tatsächlich bietet, lässt sich noch nicht sagen - die Anzeichen sind aber durchweg positiv. Auch in Südosteuropa erweitern wir derzeit unser Engagement: Von unserem Standort Wien aus, wo wir gute Handelsbeziehungen mit den Balkanstaaten pflegen, beobachten wir die aktuellen Entwicklungen sehr genau und erschliessen uns diesen Markt sukzessive mit gezielten Marketing-Aktivitäten. Ebenso widmen wir uns seit knapp einem Jahr unserem bislang noch "blinden Fleck", der Suisse Romande. Die Expansionsstrategien in beiden Richtungen verzeichnen bereits erste Erfolge. Zwar liegt es mir fern zu klagen, aber es gibt eben auch die Schattenseiten: Viele Hersteller von Ausrüstungen für den Pharmasektor scheinen mit dem Boom und den gleichzeitig gestiegenen Anforderungen, insbesondere an die Dokumentation ihrer Produkte, nicht Schritt halten zu können. So sehen wir uns in einigen Projekten mit Verzögerungen und Qualitätsmängeln konfrontiert, die sich unserem Einflussbereich entziehen. Zudem ist die Entwicklung der Löhne eher beunruhigend - in unserem Geschäft ist gegenwärtig so manche harte Nuss zu knacken, was uns vermutlich auch im Jahr 2007 beschäftigen wird. Wir sind gerne bereit, auch diese Aufgaben zu meistern. Derzeit erweitern wir unsere Führungsmannschaft sowie das gesamte Team, um den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein und Ihre hohen Erwartungen auch in Zukunft übertreffen zu können. Ihr
Dr. Herbert Matthys
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| Unsere Themen im November | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Management Consulting Stop or go? Vorteile einer pragmatischen Risikobetrachtung
Information Systems
Pharma- und Biotech-Anlagenbau
Portfolio
Messen und Veranstaltungen
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| Stop or go? Vorteile einer pragmatischen Risikobetrachtung |
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| Marktwert der Aktie vs. Sicherheit der Patienten Die forcierte Markteinführung eines neuen Medikamentes mag gut für den Shareholdervalue sein, trägt aber nicht zur gefahrlosen Verabreichung des Präparates und dem Ausschluss fataler Konsequenzen bei. Das Bewusstsein eines möglichen Risikos des Pharmaprodukts ist der erste Schritt, um Massnahmen zu seiner Verringerung ergreifen zu können. Eine konsequente Risikoanalyse und -bewertung sollte die Entwicklung und die Markteinführung jedes Produkts begleiten.
Objektive Risikoabschätzung setzt detaillierte Prozessanalyse voraus Selbst nach Einführung der Zertifizierung nach ISO 9001 tun sich Pharmabetriebe nach wie vor schwer damit, ein vernünftiges, allgemein gehaltenes Prozessflussdiagramm vorzulegen - obwohl die Software-Branche eine Vielzahl von Lösungen hierfür zur Verfügung stellt (z. B. Nautilus). Die zur Abbildung der Prozesse benötigten betriebsinternen Kapazitäten und Fähigkeiten sind in allen Unternehmen vorhanden und sollten aus den Abteilungen zum Qualitätsmanagement organisiert werden. Fischgrätdiagramme sind ein geeignetes Instrument, um den Qualitätsfluss eines Prozesses sowie prozessrelevante Einflussgrössen abzubilden. Mit Hilfe eines Fischgrätdiagramms lassen sich logische Zusammenhänge zwischen möglichen Fehlern und daraus entstehenden Ereignissen darstellen; es ist daher ein gutes Werkzeug zur Qualitätssicherung und eine wesentliche Voraussetzung für eine systematische Risikoanalyse.
Einschätzung möglicher Konsequenzen Wie schwer die verlässliche Einschätzung der Risiken sein kann, zeigt sich bei Überlegungen zum Einsatz genmanipulierten Pflanzenmaterials: Anders als beispielsweise bei der Herstellung von Biodieselkraftstoffen stehen im Pharmabereich bzw. bei der Herstellung von Medizinprodukten die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen im Mittelpunkt der Betrachtung. Es geht also zunächst um die Identifizierung potenzieller Risiken, die mittels einfacher Fragen eingekreist werden können:
. Welche Folgen können eintreten? Die Beantwortung dieser Fragen setzt das Wissen um die Art oder Ursache (Was?) möglicher Konsequenzen und deren Ursprung (Wie?) voraus. Identifizierung von Ursache und Ursprung der Konsequenzen sowie deren Eintreffenswahrscheinlichkeit entscheiden darüber, ob letztendlich ein Risiko besteht. Vordergründig betrachtet ist eine Risikoeinschätzung ein linearer Prozess; anhand der nachfolgend dargestellten Risiko-Abschätzungs-Matrix (vgl. Abb.) zeigt sich jedoch, dass es sich um einen iterativen Prozess handelt, bei dem Schritt für Schritt für jede der möglichen Konsequenzen deren Ausmass sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet werden. Das Ergebnis ist eine Aussage zum Gesamtrisiko über alle möglichen Konsequenzen. Die Auswertung kann zwar mittels mathematischer Verfahren erfolgen, enthält jedoch immer auch qualitative Aspekte, sodass das Resultat nur näherungsweise der Realität entspricht.
Qualitative Risikoeinschätzungen finden sich in der Regel dort, wo man es mit komplexen Systemen und vielen Einflussgrössen zu tun hat. Oft fliessen experimentelle Daten mit ein. So sind Ansätze wie das "Design of Experiments (DoE)" - was als Schlagwort nichts anderes meint als "Statistische Versuchskontrolle" - das Ergebnis unserer unzulänglichen Möglichkeiten, Prozesse überhaupt risikofrei zu gestalten. Ein Stärken/Schwächen-Profil hilft, die qualitativen und quantitativen Elemente einer Risikobetrachtung gegenüberzustellen. Eine qualitative Risikobestimmung kommt immer dann zum Tragen, wenn die vorhandenen Daten für eine quantitative Betrachtung nicht ausreichen. Diese Situation findet sich leider nur allzu häufig im Pharmaumfeld: Modellbetrachtungen oder Simulationen sind zwar hilfreich, werden aber oft der Komplexität des betrachteten Prozesses nicht gerecht. Auch zusätzliches Datenmaterial führt nicht immer dazu, eine Risikobetrachtung sicherer und zuverlässiger in Bezug auf ihre Prognose zu machen. Risikomanagement als flexibler und kontinuierlicher Prozess auf allen Ebenen. Das Risikomanagement ist in der ISO 13485 und in der ICH Guideline Q9 ausführlich beschrieben. Art und Weise ihrer Durchführung sind jedoch nicht standardisiert und sollten es auch nicht sein, da die Vielfältigkeit der Disziplinen und vor allem die unterschiedliche Intensität der Betrachtung jegliche Auslegung erschweren würden. Risikoanalysen müssen auf das jeweilige Objekt zugeschnitten werden können. Eine Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist ein wichtiges Hilfsmittel, jedoch kein, für alle Ebenen eines Betriebes adäquates Instrument. In der Praxis klafft häufig eine Diskrepanz zwischen dem Anstreben vorgegebener Zielwerte im Rahmen einer Risikoanalyse und wirklichem Risikomanagement. Die kontinuierliche Überprüfung vorgegebener Daten auf ihre Aktualität - als Voraussetzung für ein zeitnahes Risikomanagement - unterbleibt zu oft. So können einerseits ehemals als Risiko eingeschätzte Sachverhalte aufgrund neu einzusetzender Techniken entfallen; andererseits können die Eintrittswahrscheinlichkeit oder das potenziell verursachte Schadensausmass durch die Technologie steigen. Ein Qualitätsmanagement-Bericht sollte derartige Risikoanpassungen berücksichtigen und entsprechend kommunizieren. Ein Bewusstsein für die möglichen Risiken der eigenen Produkte muss in den Unternehmen auf allen Ebenen etabliert und gelebt werden. Mit dem Aufhängen eines Zertifikats - wie vielerorts nach der Einführung der ISO 9001 geschehen - ist es dabei nicht getan. Vielmehr sollte seitens des Managements der Anstoss in Richtung einer diesbezüglichen Mitarbeiterschulung erfolgen, um ein Risikobewusstsein der gesamten Belegschaft zu etablieren.
Zertifizierung - eine Lösung für die Praxis?
Dr. Andreas Wenng
Dr. Hans-Günter Scheurell
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| Anlagenrealisierung in der Biotechnologie:
Skizze des Projektablaufs |
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| Fortführung unseres Newsletterthemas 'Biotech-Start-up meets GMP' In dieser Folge geben wir einen Überblick über die Realisierungsschritte einer neuen biotechnologischen Produktionsanlage. Obwohl die chemische oder biotechnologische Herstellungsweise des Produktes jeweils ihre Eigenheiten hat, variieren die Projektabläufe nicht wesentlich.
Spezielle verfahrenstechnische Expertise gefragt Bei der Etablierung eines neuen Produktes muss der Prozess zunächst kritisch geprüft werden. Ist das Verfahren hinreichend optimiert und die Umsetzung des Prozesses in den Produktionsmassstab technologisch sinnvoll gelöst? Besonders biotechnologische Prozesse bestehen in der Regel bei der Kultivierung und der Aufarbeitung aus einer Vielzahl von sehr unterschiedlichen Verfahrensschritten. Die Umsetzung des Prozesses aus dem Labor in den Produktionsmassstab erfordert für den Prozessentwurf und das Scale-up eine Untersuchung jeder einzelnen biotechnologischen bzw. verfahrenstechnischen Grundoperation. Anders als bei konventionellen chemischen Prozessen fordern vor allem Prozesse im Pharma- und/oder Biotech-Umfeld vom Planer spezielle Kenntnisse wie GMP-Know-how und das Wissen um die Besonderheiten der Kultivierung der verschiedenen Organismen und der Aufarbeitung der daraus resultierenden Produkte. Dieses spielt für das Design der Anlage eine grosse Rolle. Zusätzlich können auch Massnahmen für das Arbeiten mit hochwirksamen Substanzen in Bezug auf Personen- und Umweltschutz nötig sein. Gerade die Produktion von biotechnologisch hochpotenten Wirkstoffen wie Zytostatika, Hormone etc. machen den Aspekt Prozesssicherheit zu einem wesentlichen Kriterium in der Planung und setzen ein hohes Mass an Prozessverständnis voraus.
Workshop als gemeinsame Ausgangsbasis Spätestens zum Start eines Projektes hat sich die Durchführung eines gemeinsamen Workshops zur verbesserten Kommunikation zwischen Kunden und Auftragnehmer, zum Informationsaustausch und zur Diskussion der offenen Punkte bereits als sehr nützlich erwiesen. Diese Arbeitsplattform dient der Erarbeitung einer Planungsbasis für alle Prozessschritte und deren Definition. Die fundierte biotechnologische und verfahrenstech- nische Betrachtung des Herstellprozesses in seiner Gesamtheit resultiert in effizienter Planung und gewährleistet dem Betreiber entsprechende Prozesssicherheit.
Das Projekt gewinnt an Konturen
Begehung der virtuellen Anlage Der Übergang vom Basic- ins Detail-Engineering ist fliessend und geht soweit ins planerische Detail, dass mit den daraus erstellten Unterlagen die Installation der Anlage beginnen kann. Vorab startet die Bauphase. Bei komplexeren Anlagen wird oft mit einem speziellen CAD-Programm ein dreidimensionales Modell erstellt.
Feinabstimmung bis ins Finale Aufgrund vielfältiger Erfahrungen in diversen Projekten und mit eigens entwickelten Tools kann Chemgineering Sie bei der Realisierung einer biotechnologischen Prozessanlage in allen Belangen unterstützen - von der Prozessentwicklung und -optimierung bis hin zur Qualifizierung.
Jörg Völkel
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| ASI Leipzig - ein Chemgineering-Standort
stellt sich vor |
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| Tochter mit bewegter Vergangenheit und aussichtsreicher Zukunft
Es ist die Zeit kurz nach der Wende, als viele Firmen zum Teil komplette Betriebe in den Neuen Bundesländern übernehmen. Nicht so die Fluor Daniel GmbH, deutscher Zweig des grössten US-amerikanischen Engineering-Unternehmens: Fluor Daniel eröffnet eine Niederlassung in Leipzig und stellt Ingenieure aus der Region ein.
Goldgräberstimmung mit Startschwierigkeiten
Fluor Daniel errichtet ASI-Standorte in Deutschland
Übernahme und Einbindung in die Chemgineering Gruppe
. Volle Integration der ASI in die Chemgineering-Gruppe Dieser Wandel vollzog sich nur mühsam: Die Flaute im ehemaligen Kerngeschäft sowie nachlassende Investitionen seitens der deutschen Pharmaindustrie stellten enorme Herausforderungen dar. Erst 2003 begann der Aufschwung.
Gelungene Umstrukturierung durch Chemgineering
. Gelungene Integration: ASI- und Chemgineering-Mitarbeiter arbeiten
Die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit
. Der neue Schwerpunkt Pharmaindustrie sicherte den Standort. Heute ist die ASI Leipzig fest im Markt etabliert und gilt als anerkannter, europaweit tätiger Partner der chemischen und petrochemischen Industrie.
Dr. Armin Mayer
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| Bericht aus Südafrika: Auf den Spuren der "Big Five" |
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| Chemgineering sondiert Chancen im regulierten Markt Seit Mitte August 2006 leitet Siegbert Weber, Chemgineering Projektmanager im Bereich Pharma, das neue Büro "Uhde plus Chemgineering South Africa" in Johannesburg. Dieser Standort gehört zu Uhde Südafrika, eine von drei Divisionen der ThyssenKrupp Engineering (PTY) Ltd. Die strategische Allianz Uhde plus Chemgineering wird die Möglich-keiten zum Aufbau eines gemeinsamen Pharmageschäft in dieser Region ausloten. Für den Newsletter schildert Siegbert Weber seine persönlichen Eindrücke und den Einstieg in den lokalen Markt.
Ein Land in Aufbruchstimmung Und dennoch, es ist ein faszinierendes Land. Die Menschen sind freundlich, hilfsbereit und in der Regel unkompliziert. Aber hier können einfache Abläufe erstaunlich kompliziert sein: Die Kühlschranklieferung wird fünfmal zugesagt, erfolgt jedoch erst nach einer ultimativen Reklamation - am Sonntagmittag. Die Wirtschaft ist in einer investitionsfreudigen Aufbruchstimmung. Erneuerbare Energiequellen werden genauso etabliert wie Anlagen mit innovativer Technik zur nuklearen Energiegewinnung. Und die Fussballweltmeisterschaft 2010 ist in aller Munde, sie verleiht den Menschen und dem Land spürbar Auftrieb.
Pharma, Kosmetik, Food im Fokus
Europäische Unterstützung mit Rat und Tat Für die Unterstützung und Beratung bei Fragen zum praxisgerechten Einhalten dieser Richtlinien steht Chemgineering jetzt mit profunder GMP-Expertise und langjähriger Compliance-Erfahrung aus vielen Projekten im regulierten Markt vor Ort bereit.
Siegbert Weber Die Kontaktdaten für unser neues Büro in Südafrika:
Uhde plus Chemgineering South Africa www.Uhde.co.za
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| Der SOA-Zug gewinnt auch im regulierten Markt an Fahrt |
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| SOA - Serviceorientierte Architektur. Teil 2
In der Juni-Ausgabe unseres Newsletters haben wir darüber berichtet, wie das bahnbrechende Konzept der Serviceorientierten Architektur (SOA) dazu führt, dass Geschäftsprozesse erheblich schneller gestaltet, eingeführt, geändert und verwaltet werden können. Was bedeutet nun dieser Architekturwechsel von bislang an den Aufbauorganisationen des Unternehmens orientierten IT-Lösungen hin zu SOA-basierten Anwendungen speziell für die Anforderungen der Computerized Systems Validation (CSV)?
CSV in den Grenzen der Silo-Architektur
Informationsfluss über die Unternehmensgrenzen hinaus
Auch Test- und Dokumentationsverfahren werden flexibler
Business Process Management erhält mehr Gewicht
Zuverlässige sensitive Daten gewährleisten Die Frage zur Validierung der Service-Repositories, der Tools zur Orchestrierung und Definition der Services selbst ist wohl eher vergleichbar mit der Ebene der System-Infrastruktur-Werkzeuge oder Compiler/Case-Tools/Datenbanken etc. früherer Entwicklungsumgebungen und wird an dieser Stelle zunächst nicht weiter diskutiert.
Valider Zustand permanent gefordert In einem SOA-Projekt sind erfahrene, interdisziplinäre Beraterteams mit fundiertem Methoden-, Implementierungs-, Projektmanagement-, Prozess- und Technologiewissen gefragt. Chemgineering stellt sich diesen Herausforderungen zusammen mit den Kunden. Mit dem Wissen aus vielen Projekten beraten wir Sie zum Umgang mit den Vorschriften, zu Themen wie das Orchestrieren der Prozesse, Dienste und Services, der Risiko-Bewertung, dem Testmanagement und dem Aufbau wartbarer, kontrollierter Dokumentationen entlang des V-Modells beraten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Aufbau eines weiterhin beherrsch- baren Systembetriebs mit funktionierendem Change Management, was mit dem Einsatz von geeigneten Werkzeugen für Business Process Management zu erreichen ist.
Dr. Thomas Karlewski
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| Product Quality Review 2007 im Fokus der Behörden |
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| Chemgineering bietet PQR-Softwarelösung 2007 wird das Augenmerk von Behörden und Kunden auf Ihrer Prozesssicherheit liegen. Ein PQR-Product Quality Review über einen bestimmten Zeitraum ist dann unerlässlich, klar und präzise mit allen relevanten Produktdaten. Chemgineering hat hierfür mit Kunden eine hilfreiche Softwarelösung entwickelt - rufen Sie uns unverbindlich an:
Frank Studt |
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| Visualisierter Auftragsfortschritt steigert API-Produktionseffektivität |
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| Echtzeit-Information über Overall Equipment Effectiveness (OEE)
Die heutigen Herausforderungen in der pharmazeutischen, Wirkstoff- und Medizinprodukte herstellenden Industrie sind vor allem
. neue Technologien, die Wettbewerbsvorteile erodieren und technologisches
Den Effektivitätsgrad direkt im Blick Eine wirksame IT-Unterstützung des Auftrags- und Anlagenmanagements orientiert sich an der Kennzahl zur Gesamtanlagen-Effektivität, kurz OEE (Overall Equipment Effectiveness) genannt. Sie wurde zuerst vom japanischen Institut für Anlageninstandhaltung im Rahmen der Weiterentwicklung des Konzepts zur "Total Productive Maintenance" (TPM) beschrieben. Diese Kennzahl gibt Auskunft über anlagenbedingte Verluste, die Auswirkungen auf die Produktion haben. Entscheidend bei der IT-Umsetzung ist, dass die OEE-Kennzahl in Echtzeit an das Produktionspersonal geliefert wird. Bei Störungen wird den Mitarbeitern online auf dem Monitor klar vor Augen geführt, welchen Einfluss bestimmte Massnahmen auf die Produktionslinie haben.
Gesamter Leistungsprozess ist allen Beteiligten präsent Damit ist eine kostengünstige Lösung für ein integriertes Produktionsmanagement gegeben, das alle direkt und indirekt am Leistungserstellungsprozess beteiligten Instanzen einer Firma verbindet.
Fallbeispiel: Nachfrageschwankungen besser abgefedert Bis vor wenigen Jahren lief das Geschäft mit dem hier produzierten Flaggschiffprodukt sehr gut, dann nahm jedoch die Nachfrage drastisch ab. Hinzu kam ein verschärfter Konkurrenzdruck durch die Koppelung der Hauptmärkte an den US-Dollar. Beides führte zu gravierenden Kostenproblemen mit der Folge, dass die Auslastung für 2005 auf 85% der totalen Fabrikkapazität reduziert werden musste. Diese Veränderungen der Marktsituation machten das Ergreifen von Massnahmen auf der Kostenseite dringend erforderlich. Dem Kostendruck versuchte man nun mit externer Unterstützung gegenzusteuern, und zwar durch Ausschöpfen aller denkbaren Einsparpotenziale bei Produktionsabläufen und unterstützenden Prozessen in der Organisation. Angestrebt war eine signifikant höhere Flexibilität bei Nachfrageschwankungen.
Stellschrauben für höhere In-Prozess-Effizienz identifiziert Chemgineering führte ein 3-Phasenprojekt durch, mit dessen Methodik die Stellschrauben für die Verbesserung der internen Leistungskette identifiziert werden. Zudem sollte sich der Informationsfluss innerhalb der Produktion und auch im Austausch mit der Logistik und Qualitätskontrolle nachhaltig beschleunigen.
Kurzfristige Erfolgskennzahlen errechnet Eine Besonderheit bei der Definition der Erfolgskennzahlen für die Anlagenkomponenten war der Batchprozess in der Wirkstoffherstellung, denn die produzierte Menge konnte nur indirekt durch die jeweilige Belegungszeit der Reaktoren gemessen werden. Darüber hinaus war durch eine Koppelung der Erfolgskennzahlberechnung mit der Rezeptursteuerung des Prozesses ein Online Feedback möglich. Deshalb wurden im vorliegenden Projekt drei Erfolgskennzahlen für die Anlagenkomponenten definiert, EF1, EF2 und EF3:
EF1 = Produktionszeit/geplante Auftragszeit EF1 ist abhängig von der Planung und berücksichtigt die Qualität der Rüst- und Reinigungsvorgänge. EF2 stellt die Reallaufzeit zum theoretisch erreichbaren Wert in Vergleich; diese Kennzahl wird durch das Auftreten von Stoppzeiten bestimmt. Stoppzeiten treten aus technischen oder logistischen Gründen auf (durch das Fehlen von Komponenten) und können in ihrer Auswirkung ganz wesentlich vom Produktionspersonal beeinflusst werden. Eine vom Projektteam mit den Benutzern gemeinsam entwickelte Benutzeroberfläche gibt einen kontinuierlichen Überblick über das Produktionsgeschehen an der Linie. Von hier aus kann auch auf die Gesamtsicht aller Produktionslinien oder auf beliebige Reports zugegriffen werden.
Resultat: 5% Kostenersparnis erreicht Darüber hinaus identifizierte das Projektteam auch zusätzliche technische Verbesserungspotenziale und leitete entsprechende Massnahmen ein. Die veranschlagte operative Kostenersparnis von 5% wurde erreicht und lässt sich noch weiter steigern.
Die FAQs zur Gesamteffektivität Ihrer API-Anlage
. Wie transparent sind für Sie die Abläufe in Ihrer Wertschöpfungskette? Unsere Empfehlung aus langjähriger Erfahrung: Bevor Sie neue Maschinen einführen oder in neue Anlagen investieren, macht es sich bezahlt, wenn Sie zuerst Ihre Verluste, Leerlauf- und Rüstzeiten, den Ausschuss und die Nacharbeit reduzieren. Nutzen Sie dabei die Kompetenz von Chemgineering und Sie werden vermutlich recht erstaunt sein, welches Potential in Ihrem Unternehmen immer noch unentdeckt ist.
Dr. Hans-Günter Scheurell
Dr. Francis Amevor
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| Biosafety - Sichere Anlagenplanung für die Biotechnologie |
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![]() Biotechnologische Produktionsstätten stehen in dem guten Ruf, weltweit zu den sichersten industriellen Einrichtungen zu gehören. Der Grund: Biotechnologische Verfahren laufen in wässrigen Phasen und bei moderaten Temperaturen und Drucken ab. Auch die Aufreinigung der Produkte erfordert meist besonders schonende Bedingungen. Dadurch fehlen potenzielle Gefahrenquellen, wie sie etwa bei unter Hochdruck oder bei Hochtemperaturen betriebenen Anlagen existieren. Zudem sind die Zuschlagsstoffe für die Herstellung der Medien und der Umsetzungen in der Biotechnologie in der Regel weder toxisch noch nachhaltig umweltbelastend.
Einheitliche Risikoklassifizierung von Organismen und Tätigkeiten
. Gruppe 1: Organismen, die kein oder ein vernachlässigbar kleines Risiko Ebenso werden die geplanten oder ausgeführten Arbeiten in 4 Risikoklassen bewertet:
. Klasse 1: Tätigkeit, bei der kein oder ein vernachlässigbar kleines Risiko Für die Gesamteinstufung eines Projektes ist die jeweils höchste Einstufung - Gruppe je nach verwendetem Organismus oder Klasse je nach auszuführender Tätigkeit - ausschlaggebend. Entsprechend dieser Risikobewertung muss eine Anlage geplant, zum Bau bewilligt und zum Betrieb freigegeben werden.
EU-Recht auf nationales Gentechnikgesetz (GenTG) übertragen
Richtlinie (90/219/EWG) über die Anwendung genetisch veränderter Mikroorganismen in geschlossenen Systemen
Richtlinie (90/220/EWG) über die absichtliche Freisetzung genetisch veränderter Organismen in die Umwelt
Verordnungen und Richtlinien im Überblick Die entsprechenden Gesetze und Richtlinien der Schweiz basieren auf den Artikeln 74 und 120 der Bundesverfassung. Hinzu kommen von der Schweiz ratifizierte Internationale Konventionen und Abkommen, wie das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) und das Protokoll von Cartagena (CP). Dem Schutz der Umwelt dienen das Gentechnikgesetz (GTG) sowie das Umweltschutzgesetz (USG). Ergänzt werden diese durch zahlreiche Verordnungen (siehe Tab.).
Chemgineering plant für höchste biologische Sicherheit
Dr. Wolfgang Minas
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| Gut geplant ist halb gebaut: Eckpunkte einer zeitgemässen Fabrikplanung |
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| Der Generalplaner verbindet Ingenieur- und Architektenleistung Fabrikplanung umfasst die Planung und Koordination von Produktionsanlagen und deren Prozesstechnik bis zu Investitionen in Gebäude und Grundstück. Während eine Optimierung oder die Erweiterung einer Produktionsreihe meist einen Umbau auslösen, führen Neugründungen, Auslagerungen oder Umnutzungen in der Regel zu einem Neubau. Diese Aufgaben können sich auch als Effekt einer Neuorientierung des Unternehmens ergeben. Grundlage für die Fabrikplanung ist die Bedürfnisformulierung an die künftige Nutzung. Auf der Basis der "User Requirement Specifications" (URS) wird das Layout einer neuen, optimierten oder erweiterten Anlage geplant, wobei die vorhandene Gebäude- und Grundstückssituation zu berücksichtigen ist - nicht immer kann man auf der "grünen Wiese" frei gestalten.
Auftraggeber steckt Rahmenbedingungen und Ziele ab Die URS versetzt den Auftraggeber in die Lage - gegebenenfalls zusammen mit einem externen Generalplaner - die übergeordneten Ziele und Rahmenbedingungen zu formulieren. Eine seiner Hauptaufgaben ist es, intern die erforderlichen Arbeitsschritte zu klären und Entscheidungen zu fällen. Auch hierbei kann er sich durch einen unabhängigen Berater entlasten und unterstützen lassen, der ausschliesslich seine Interessen vertritt und die nötigen Leistungen gegenüber dem Generalplaner erbringt.
Behörden frühzeitig involvieren
Neue Denkansätze Bei Bauvorhaben kleineren bis mittleren Umfangs kann ein Lösungsansatz in der Modul- oder Elementbauweise liegen. Obwohl damit die Anfangsinvestitionen auf das Nötigste reduziert werden können, ist die Modulbauweise nicht unbedingt billiger, dafür aber wesentlich flexibler in der Anpassung an die meist zeitversetzten Bedürfnisse des Kunden. Und die heutige Qualität dieser Bauweise bietet gegenüber Massivbauten keinerlei Nachteile.
Konzeptplanung mit Weitblick Das Thema Logistik betrifft neben der Produktionslogistik auch den An- und Abtransport der Roh- und Endprodukte einschliesslich Umschlag und Lagerung. Sowohl die Anbindung an die öffentliche wie auch an die interne Infrastruktur ist sorgfältig zu planen, ebenso wie die Abläufe im Havarie- oder Brandfall.
Facility Management sytematisch vorbereiten Nach der Fertigstellung des Baus beginnt die Phase der künftigen Betreuung. Sie startet zunächst mit der Garantieüberwachung, an die sich Wartung und Unterhaltung anschliessen sowie die damit verbundene Überprüfung der Sicherheitsfragen. Diese Aspekte sollten wegen der Folgekosten bereits in der Gebäudeplanung berücksichtigt werden.
Unabhängige Beratung ist fundamental
Heinz Zitzer
Pietro Fiorese
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| Die Gewinner des Achema-Wettbewerbs | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| "Chemgineering kennen und gewinnen" hiess es bei uns auf der Achema 2006. Jetzt haben wir ermittelt, welche Besucher unseres Messestands die richtigen Antworten zum Chemgineering Business wussten. Und wer zudem das Glück hatte, dass das Los auf ihn fiel:
Josef Hayoz Dottikon Exclusive Synthesis AG;
Michael Rommerskirchen
Bruno Peterhans
Helmut Sucker Wir gratulieren!
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| Biotechnologie in Japan | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10th Japanese-Swiss Meeting on Biotechnology and Bioprocess Development Während des 10th Japanese-Swiss Meeting on Biotechnology and Bioprocess Development vom 18.-20. September 2006 in Kanazawa, Japan, erhielt Chemgineering einen frischen Einblick in die japanische Biotech-Szene. Diese Meetings von Vertretern aus Hochschulen und Industrie werden seit 10 Jahren durchgeführt und haben einige Kooperationen hervorgebracht. In eineinhalb Tagen wurden 36 Kurzreferate zur aktuellen Forschung in den Bereichen Biokatalyse, Biotechnologie, Functional Food und Lebensmittel-Biotechnologie sowie über neue antimikrobielle Wirkstoffe gehalten.
In Japan werden viele Lebensmittel durch Fermentation hergestellt. Dies spiegelt sich in einer aktiven Forschung und dem hohen Wissensstand in Biotechnologie und Biokatalyse wider. Ähnlich wie in Europa ist jedoch dabei die Verwendung von genetisch veränderten Organismen in der Lebensmittelverarbeitung nicht akzeptiert und tabu. Aus diesem traditionell starken Interesse an der Biotechnologie hat sich seit langem eine breite Basis in der Biokatalyseforschung entwickelt, in der immer neue Enzyme isoliert, charakterisiert und für Biotransformationen, meist in Hinblick auf eine pharmazeutische Anwendung, entwickelt werden. Die Schweiz präsentierte sich ebenfalls mit Vorträgen aus der Grundlagenforschung bis hin zur industriellen Umsetzung von biotechnologischen und biokatalytischen Prozessen. Begleitet wurde der Event auch von Felix Moser, Wissenschaftsattaché an der Schweizer Botschaft in Tokio, der gerne behilflich ist bei der Suche nach einem japanischen Partner.
Dr. Wolfgang Minas
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| Chemgineering stellt "Acting President" der Parenteral Drug Association | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Internationales Netzwerk für Wissenschaft, Technologie und Training
Dr. Andreas Wenng, Projektleiter bei Chemgineering, steht jetzt dem zentraleuropäischen Zweig der Parenteral Drug Association (PDA) in Zug vor. Dieses weltweite Netzwerk hat einen Ruf als erstklassige Adresse für den gesamten Pharmabereich erworben. Seine Schwerpunkte liegen in der Wissenschaft, in Technologie und Training.
Spezialistenteams als "Trend-Scouts"
PDA-Symposium 2007 in Basel |
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