Fabrikplanung im hochregulierten Markt

Mit Planung starke Position erzielen
Die Anforderungen, die seitens Behörden, Ärzten und Konsumenten an die Sicherheit von Medikamenten, synthetisch oder biotechnologisch hergestellten Wirksubstanzen und deren Produktionsprozesse, aber auch an Implantate der Medizinaltechnik oder an moderne Diagnostik Kits gestellt werden, steigen stetig. Gleichzeitig wird der Preisdruck auf die Hersteller aber immer spürbarer.

Für die weiterhin wachsende Industrie im hochregulierten Markt ist als Folge dieser Entwicklung eine integrierte und effektive Fabrikplanung heute mehr denn je überlebensnotwendig.

. Fabrikplanung

. Investitionsbeurteilung

. Site Master Planung

. Produktionssimulation

. Prozessarchitektur

. Zonenkonzepte

. Feasibility Study

Nichts ist steter als der Wandel
Die Nutzung von Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionstätten durch die regulierte Industrie unterliegt einem raschen Wandel. Denn die Rahmenbedingungen der Pharmaindustrie und verwandter Branchen verändern sich rasch. Da spielen Mergers & Acquisitions ebenso eine Rolle wie die Innovation von Technologien und die stets steigenden Marktbedürfnisse. Die cGxP- und Behördenauflagen verändern die Landschaft der betroffenen Industrie - vergleichbar, wie es dies vor einigen Jahren die verschärften Umweltschutzgesetze taten. Auch die verbesserten globalen Marktchancen und die verringerten Handelsbarrieren beeinflussen das Umfeld der forschenden und produzierenden Unternehmen erheblich. Flexibilität ohne Qualitätsverlust ist daher stets gegen Realisierungs- und Produktekosten abzuwägen. Die Fabrikplanung kann dies in verschiedener Ausprägung und Bearbeitungstiefe methodisch leisten.

Multidimensionale Lösungsmodelle sind heute gefordert
Einige Beispiele aus unserer Praxis belegen, wie komplex das Umfeld der Fabrikplanung ist:

Technologien für High Potent Drugs
Heute werden vermehrt High Potent Drugs entwickelt. Diese benötigen andere Produktionstechnologien und höhere Sicherheitsmassnahmen als bereits eingeführte, weniger aktive Wirksubstanzen. Tatsachen, die bei der Fabrikplanung umzusetzen sind.

Mergers bringen neue Nutzungen
Die Umnutzung von Werken nach Fusionen oder Firmenkäufen ist heute an der Tagesordnung. Neue Bedürfnisse verlangen jedoch meist nach einschneidender Umstellung der Werkslogistik und insbesondere der Personen- und Materialflüsse.

Mit dynamischer Simulation lassen sich verschiedene Szenarien virtuell aber fundiert in der Site Master Planung vergleichen und bewerten - lange bevor es die kostspielige Erfahrung in der Realität aufzeigen würde.

Produktionsanpassungen
Neue Markt- und Marketinganforderungen lösen Umstellungen und Anpassungen im Produktionsprogramm aus. Die technische und finanzielle Beurteilung der Machbarkeit von Umbauten und Upgrades innerhalb bestehender Lokalitäten und vorhandener Infrastruktur ist somit eine zentrale Aufgabe der Fabrikplanung.

Freiere Standortwahl
Die Möglichkeit von Produktionsstandorten für den globalen Bedarf, durch abgebaute Handelsbarrieren und neue Steueranreize begünstigt, beeinflussen Produktionskonzepte, Chargengrössen, Supply Chain und Lagerkapazitäten. Fabrikplanung kann gerade diesen Anforderungen frühzeitig und flexibel gerecht werden.

Strengere Sterilitätsanforderungen
Neue Darreichungsformen (z. B. parenterale Retardapplikationen), aber auch neue Produktionsmethoden (z.B. Zellkulturfermentationen) benötigen qualitativ höherwertige Sterilbedingungen sowohl bei der Herstellung der Active Pharmaceutical Ingredients (API) wie auch bei der Endformenproduktion. Die Umsetzung der Sterilitätsanforderungen zur effektiven Vermeidung von Kontamination muss - ausser in die Prozessführung selbst - auch bereits in die Prozessarchitektur einfliessen.

Zielkonflikte kreativ, aber systematisch ausräumen
So vielfältig und vielschichtig die Gründe für und Anforderungen an heutige Fabriken sind, so eindeutig ist, dass systematisches Vorgehen und nachvollziehbare Lösungswege Struktur und Ordnung in die untereinander oft im Konflikt stehenden Zielvorstellungen bringen müssen. Die kritischen Randbedingungen und wahren cGxP-Anforderungen an Labors, Produktionsbereiche, kritische Hilfssysteme, Lager und Infrastrukturanlagen müssen aus der Unzahl an Informationen herausgeschält und in gut durchdachten Schritten dokumentiert werden. Varianten müssen kreativ entwickelt und einer strengen Prüfung unterzogen, gegebenenfalls mit Hilfe von Simulation beurteilt und abschliessend bewertet werden.

Entschiedene Konzepte rasch umsetzen
Die gezielte Umsetzung der kommerziell und konzeptionell besten Variante erfolgt nach dieser Klärung der Grundlagen. Da hat es sich bewährt, zumindest die Führung der Umsetzung durch das konzeptionell verantwortliche Team/Unternehmen vornehmen zu lassen. Dieses Team ist dann besonders erfolgreich, wenn es auf branchenoptimierte Planungs- und Überwachungsinstrumente zurückgreifen kann. Aufgrund der Spezialisierung der Chemgineering Gruppe sind unsere Werkzeuge auf die Umsetzung von GxP-Projekten ausgerichtet. Das äussert sich in hoher Effizienz und Produktivität bei gleichzeitig hoher Qualität der Ergebnisse.

Kreative Systematikerköpfe garantieren hohe Qualität
Fabrikplanung für die hochregulierte Industrie erfordert systematisch arbeitende Generalisten, die ihr Wissen nicht nur fachlich sondern auch bezüglich der Kundenbranche gezielt vertieft haben.

Die gesamte Chemgineering Gruppe baut auf solche Fachleute, die sich für die Märkte, Technologien und Produkte ihrer Kunden engagieren.

Fragen Sie uns
Wenden Sie sich mit Ihren Ideen und Projekten zur Planung, Sanierung, Umnutzung und Beurteilung von Investitionen an uns. Wir haben die Kreativität und Erfahrung, neue, unkonventionelle Lösungen aus bewährten Technologien zu entwickeln. Deshalb nennen wir uns Technologieberater.

 
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